Vor dem heutigen TFC Ludweiler gab es bereits einen Verein gleichen Namens, der dem STFV in den Jahren 1974 und 1976 angehörte, ansässig war dieser Verein im Lokal „Zum Wochenende“ in der Werbelner Straße in Ludweiler.
Einer
der Spieler des Clubs, Helmut Zens, wechselte während dieser Zeit vom TFC
Ludweiler zum Verein TFC Überherrn, der nicht dem STFV angeschlossen war.
Helmut Zens wohnte in Ludweiler in der Hugenottenstr.,
direkt neben der Gaststätte „Zum Hiwweler Braustübl“. Dort stand natürlich auch ein
Tischfußballspiel, an dem sich unter anderem 3 mal in der Woche Helmut Dörr und
Christian Haser trafen, um von 19.00 Uhr bis 1.00 Uhr
bzw. 3.00 Uhr nachts fast ununterbrochen miteinander im Doppel oder in
Ermangelung eines Gegners gegeneinander Einzel spielten. Helmut Zens überredete
Helmut Dörr dazu, einmal mit nach Überherrn zu fahren, um dort an einem
Mannschaftsspiel freitags abends teilzunehmen. Dies könnte man durchaus als
Grundsteinlegung des heutigen TFC Ludweiler bezeichnen. Helmut Zens und Helmut
Dörr spielten in Überherrn bis zur Auflösung des Vereins.
Danach
wechselten sie zum „alten“ TFC Ludweiler, der aus Spielermangel bereits 6
Wochen später ebenfalls aufgelöst wurde. Die nächste Station der beiden Spieler
hieß TFC Lindenhof Dudweiler; der Verein war auch
nicht dem Verband angeschlossen. Dort spielte zu dieser Zeit auch Karl-Heinz
Adams, der später mehrfacher Landesmeister im Einzel und Doppel wurde.
Auf
Grund der weiten Fahrtstrecke nach Dudweiler
schlossen sich Helmut Zens und Helmut Dörr nach etwa einem Jahr dem TFC Dorf im
Warndt an. Dort gab es zwar kaum sportliche Erfolge,
aber die Kameradschaft und das Feiern von Festen wurde in Dorf im Warndt großgeschrieben. So schlossen sich auch noch weitere
Ludweiler dem TFC Dorf im Warndt an: Hans-Jörg
Beckmann, Ullrich Marchand und Guido Willkomm.
Leider
kam es dort zu einem traurigen Ereignis. Durch einen Verkehrsunfall kam
Hans-Jörg Beckmann ums Leben.
Um
sich mal anzusehen, wie gut „in der Liga“ gespielt wird, fuhren Helmut Dörr,
Helmut Zens und Guido Willkomm immer öfter ins benachbarte Gersweiler,
wo es zu dieser Zeit 3 angemeldete Vereine gab. Von den Spielern dort konnte
man noch so manches lernen. Sei es beim „TFV 75 Gersweiler“
im Cafe Waldfriede in Klarenthal, beim „TFC Comet Gersweiler“ in der Calebasse in Gersweiler oder im
Gasthaus „Zur Post“.
Beim
TFC Dorf im Warndt herrschte bald ein Mangel an
Spielern und so musste der Verein aufgelöst werden.
Hauptsächlich
nach vermehrter Ansprache durch den Spieler Dirk Mühlenbacher
meldete sich Helmut Dörr beim „TFV 75 Gersweiler“ an
und war dort erst einmal Ersatzspieler. Doch nach und nach wurde er zum
Stammspieler.
Nach
mehrmaligem Auf- und Abstieg der Mannschaft verließen einige Spieler den
Verein, dafür engagierte Helmut Dörr seine Ludweiler Freunde Helmut Zens, Guido
Willkomm und später auch Horst-Ludwig Grasmann und Christian Haser.
Mit
Erika Bernd kam auch eine Frau mit ins Team, die auch bei einigen
Verbandsspielen eingesetzt wurde.
Als
nach einer recht erfolgreichen Zeit nach einem verlorenen Entscheidungsspiel
Ende 1979 gegen den TFC Bliesen der Aufstieg verpasst wurde, war die Stimmung
in Gersweiler auf dem Tiefpunkt. Es wurde mehr
diskutiert als Tischfußball gespielt und die „Ludweiler Fraktion“ im Verein
beschloss, sich auf eigene Füße zu stellen und lieber mit einem neuen Verein in
der untersten Liga zu spielen, anstatt die Querelen in Gersweiler
weiter mitzumachen.
So
trafen sich am 12. Januar 1980 im Gasthaus „Zur Warndtperle“
in Ludweiler folgende Personen um den TFC Ludweiler ins Leben zu rufen:
Helmut
Zens
Horst-Ludwig
Grasmann
Guido
Willkomm
Klaus
„Fusch“ Krämer
Helmut
Dörr
Christian
Haser
Ralf
Gnahs
Uwe
Stutz
Und
die Damen:
Erika
Bernd
Birgit
Speicher
Brigitte
Zens
Als
Spiellokal wurde die Gaststätte Zum Hiwweler Braustübl ausgewählt. Ferner wurde beschlossen, dem
Saarländischen Tischfußballverband beizutreten.
Entwicklung ( die ersten
Jahre )
Im Gründungsjahr 1980 gab es nur 2 Klassen: Landesliga und Bezirksliga.
Am
Ende erreichte der TFC Ludweiler in der Bezirksliga West Platz 5 von 10
Mannschaften mit 15:21 Punkten.
Das
allererste Spiel war ein Freundschaftsspiel gegen den TFC Siersburg
2, das Spiel wurde mit 11:13 knapp verloren, folgende Doppel waren eingesetzt:
1. Horst-Ludwig Grasmann/GuidoWillkomm ( 1:3 Punkte)
2. Erika Bernd/Uwe Stutz (2:2
Punkte )
3. Sandro Guillaume/Christoph
Pressmann ( 0:4 Punkte )
4. Bernhard Richter/Ralf Gnahs ( 3:1 Punkte )
5. Helmut Zens/Thomas Zens (
1:3 Punkte )
6. Helmut Dörr/Christian Haser (4:0 Punkte )
1981 wurde wiederum Platz 5 in der Bezirksliga West erreicht mit 18:18 Punkten.
Im
Jahr 1982 wird vom STFV zu der Landes- und Bezirksliga die Verbandsliga
eingeführt. Durch den 5. Platz im Vorjahr qualifizierte sich der TFC Ludweiler
für diese neue Liga, wird allerdings chancenlos letzter mit 3:41 Punkten.
1983
war wohl
das sportlich schwärzeste Jahr des TFCL. Die Verbandsliga wird vom Verband auf
14 Mannschaften aufgestockt, dadurch kann der TFCL als Tabellenletzter in der
Klasse bleiben. Es wird beschlossen, freiwillig in die Bezirksliga abzusteigen,
doch der Vorstand verpasst den Meldetermin, das Ergebnis ist ein erneut letzter
Platz mit 5:43 Punkte, bedingt auch dadurch, dass einige Spiele nur mit 5 oder
sogar nur mit 4 Doppeln bestritten werden; es folgt der Abstieg in die
Bezirksliga.
1984 wird der 3. Platz mit 26:10
Punkten in der Bezirksliga erreicht.
1985 bis 1990 ( die
„Aufschwungjahre“ )
Im
Laufe des Jahres 1984 wurden die Spieler aus mehreren Gründen immer
unzufriedener mit der Vereinsgaststätte. Mittlerweile hatten sich durch die
Bemühungen von Werner Thiel mehrere Spieler aus dem Nachbarort Lauterbach beim
TFC Ludweiler angemeldet. Durch sie wurde der Vorstand auf das Gasthaus Zur
Sonne in Lauterbach aufmerksam gemacht. Nach einer Versammlung war man sich mit
dem Wirt Franco Russo rasch einig und der Umzug wurde
vollzogen, das erste Heimspiel fand am 22.03.1985 im neuen Lokal statt.
Das
der Wechsel ein Glücksfall für den Verein war, wird sich durch einige positive
Entwicklungen in der Zukunft zeigen.
1985
folgt wiederum Platz 3 in der Bezirksliga West mit 30:14 Punkten. Der 3. Platz
qualifiziert uns zu einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg gegen den TFC
Bliesen.
Die
Mannschaft muß im Schnee 40 km zum neutralen Spielort
Dirmingen zurücklegen. Unter der
Schiedsrichterleitung von Franz-Josef Bär findet ein absolut faires und
ausgeglichenes Spiel statt, dass 12:12 unentschieden endete, was bedeutete: Am
nächsten Freitag, selber Ort, selbes Spiel, selber Schiedsrichter und wieder
Schnee. Der TFC Bliesen ändert beim 2. Spiel die Reihenfolge seiner Doppel. Der
TFC Ludweiler ersetzt den im 1. Spiel enttäuschenden Neuzugang Stefan Käufer
durch Bernhard Richter, der im 1. Spiel zuschauen musste, ansonsten bleibt die
Aufstellung und bereits im 5. Doppel schießt Klaus „Bobbesch“
Hirtz den 13. Punkt zum Sieg und zum Aufstieg in die
Verbandsliga.
Gegen
Ende des Jahres 1985 wurde vom Wirt Franco Russo bei
einem Thekengespräch die Frage gestellt, warum andere Vereine 2 Mannschaften
hätten und der TFC Ludweiler nur eine. Die Antwort von Helmut Dörr lautete, man
bekäme ja für eine Mannschaft nur mit Mühe und Not die 12 Spieler zusammen.
Franco Russo meinte, er würde dies in die Hand nehmen
und Helmut Dörr staunte nicht wenig, als Franco Russo
ihm nach 14 Tagen 15 Passanträge von neu erworbenen Spielern in die Hand
drückte.
Die
erste Probe fand für die Neulinge bei einem Freundschaftsspiel beim TFC Elversberg statt. Der TFC Ludweiler bot die folgende
Aufstellung:
1. Jörg Lui/Ralf Fey
( 2:2 Punkte )
2. Dirk Kohler/Thomas Klier (
3:1 Punkte )
3. Georg Groß/Peter Berndt (
2:2 Punkte )
4. Franco Russo/Hermann-Josef
Fey ( 0:4 Punkte )
5. Monika Becker/Jutta Weiler (
0:4 Punkte )
6. Peter Berndt/Jörg Lui ( 0:4 Punkte )
Die
damals fast reine Damenmannschaft des TFC Elversberg
III gewann das Spiel mit 17:7.
Der
TFC Ludweiler konnte somit 1986 erstmals mit 2 Mannschaften in die neue
Spielsaison starten.
Natürlich
hatte die 2. Mannschaft während der Saison nicht immer 6 Doppel zur Verfügung
und so war es auch nicht verwunderlich, dass das Ergebnis der 10. und letzte
Platz in der Kreisliga West war mit einer Ausbeute von 2:32 Punkten.
Die
1. Mannschaft erzielte als Aufsteiger in der Verbandsliga 23:29 Punkte und
hatte mit dem 10. Platz und dem Klassenerhalt das gesteckte
Ziel erreicht.
1987 konnten sich beide
Mannschaften verbessern.
Die 2. Mannschaft belegte Platz 9 von 12 in der Kreisliga West mit immerhin 11:33 Punkten.
Die
1. Mannschaft erreichte Platz 8 von 14 in der Verbandsliga mit 23:27 Punkten.
Auch
in den nächsten Jahren geht es kontinuierlich nach oben.
1988
1. Mannschaft Platz 5 von 14 in der Verbandsliga mit 29:23 Punkten
2. Mannschaft Platz 7 von 14 in der Kreisliga West
mit 30:22 Punkten
1989
1. Mannschaft Platz 4 von 14 in der Verbandsliga mit 34:16 Punkten
2. Mannschaft Platz 6 von 11 in der Kreisliga West
Dank
einer erneuten Initiative von Vereinswirt Franco Russo
kann der TFCL für die Saison 1989 sogar eine 3. Mannschaft anmelden, was bis
dahin nur 2 anderen Vereinen im Saarland gelungen war.
Die
Neulinge werden 10. und somit zweitletzter der Kreisliga West.
Das
Jahr 1990 steht im Zeichen der 1. Mannschaft. Nachdem man in den
Vorjahren oft gegen die späteren Aufsteiger in die Landesliga gewonnen hatte,
aber unnötige Punkte gegen die unteren Tabellenplätze abgab, gelingt in diesem
Jahr das Erringen der Vizemeisterschaft mit 31:17 Punkten und der damit
verbundene Aufstieg in die Landesliga: Das Erreichen dieses Zieles hatten sich
die Vereinsgründer 1980 gewünscht und nach 10 Jahren Höhen und Tiefen endlich
geschafft.
Die
2. Mannschaft erreicht Platz 7 von 13 in der Kreisliga West mit 21:27 Punkten,
in der gleichen Klasse wird die 3. Mannschaft letzter mit 4:42 Punkten und muss
nach bereits 2 Jahren aus Spielermangel wieder abgemeldet werden.
Dass
im Jahr 1991 die Devise für die 1. Mannschaft der Klassenerhalt war, war
auf Grund des Spielerpotentials wohl verständlich. Trotzdem wäre dem
Landesliganeuling beinahe eine Sensation geglückt. Beim Spiel in der Gut Stubb Neunkirchen ( dem Bayern München des saarländischen
Tischfußballs ) stand es plötzlich 11:11 nach Punkten und im letzten Spiel 4:4,
doch die beiden entscheidenden Tore wurden dann von Neunkirchen erzielt. Es
reichte am Jahresende mit Platz 12 und 15:37 Punkten knapp für den
Klassenerhalt. Die zweite Mannschaft hatte mit Platz 5 und 21:19 ihre bisher
beste Platzierung in der Kreisliga West erreicht.
In
diesem Jahr spielte Ludweiler auch in der „Kicker“ – Bundesliga, die
ausschließlich an ungewohnten „Glasplatten“ gespielt wurde.
1992 konnten sich beide
Mannschaften erneut verbessern. Die 2. Mannschaft erreicht Platz 4 mit 20:16
Punkten in der Kreisliga West, die 1. Mannschaft Platz 10 in der Landesliga mit
17:35 Punkten.
Im
Jahr 1993 erreicht die 1. Mannschaft ihr bis heute bestes Ergebnis, den
9. Platz in der Landesliga mit 18:34 Punkten. Mannschaft 2 fällt zurück auf
Platz 9 der Kreisliga West mit 10:26 Punkten.
1994 2. Mannschaft Platz 7 in der Kreisliga West ( 27:25 Punkte )
1. Mannschaft Platz 11 in der
Landesliga ( 20:32 Punkte )
1995 2. Mannschaft Platz 6 in der
Kreisliga West ( 38:22 Punkte )
1. Mannschaft Platz 13 in der
Landesliga mit 15:37 Punkten.
Damit
ist man punktgleich mit dem TFC Elversberg. Und so
muss die 1. Mannschaft zu einem Entscheidungsspiel gegen Elversberg
antreten, am neutralen Spielort im Lokal des TFC Braddock Burbach. Der
Schiedsrichter Paul Hess und alle Zuschauer sahen ein Spiel, dass an Spannung
kaum zu überbieten war. Ludweiler spielte mit folgender Aufstellung:
1. Markus Berndt/Ralf Beye
2. Guido Altmeyer/Hans-Jürgen
Wahlster
3. Herbert Zimmer/Stefan Käufer
4. Christian Haser/Helmut Dörr
5. Alexander Robert/Frank Schue
6. Markus Barth/Hermann-Josef Fleury
Nachdem
Berndt/Beye 3 Punkte vorgelegt hatten, teilten sich
die folgenden Doppel die Punkte je 2:2. Haser/Dörr
hatten ihr erstes Spiel verloren und lagen im zweiten bereits mit 0:4 zurück,
konnten daraus aber noch einen 6:4 Erfolg machen. Als dann H.-J. Fleury den ersten Matchball zum 13:11 Sieg verwandelte, war
es bereits 2:50 Uhr. Hätte Elversberg den letzten
Ball verwandelt, wäre das Ergebnis 12:12 unentschieden gewesen und Elversberg hätte auf Grund von 2 Toren Differenz das Spiel
gewonnen. So aber verblieb der TFC Ludweiler in der Landesliga. Der Sieg war
nicht zuletzt wegen der lautstarken Unterstützung der Zuschauer möglich,
hervorzuheben auch etliche Spieler des TFC Braddock Burbach.
1996 2. Mannschaft: Das seit Jahren schlechteste Ergebnis mit
Platz 12 in der Kreisliga West ( 14:38 Punkte )
1. Mannschaft: Platz 12 in
der Landesliga ( 16:36 Punkte )
1997 Die 1. Mannschaft bleibt auf Platz 12 der Landesliga (
17:35 Punkte )
2. Mannschaft: Platz 8 in der
Kreisliga West ( 12:28 Punkte )
1998 Die 1. Mannschaft wird 14. und damit letzter der Landesliga ( 12:40 Punkte ).
Nachdem es in den Vorjahren
immer meist sehr knapp für den Klassenerhalt gereicht hatte, muss die
Mannschaft erstmals seit dem Aufstieg 1990 aus der
obersten
Spielklasse absteigen.
Die 2. Mannschaft wird
wiederum 8. in der Kreisliga West ( 19:27 Punkte )
1999 Die 1. Mannschaft schafft den direkten Wiederaufstieg
durch den 2. Platz in der Verbandsliga ( 39:13 Punkte )
Die 2.Mannschaft verbessert
sich auf Platz 5 der Kreisliga West mit 28:12 Punkten.
Pünktlich
mit dem neuen Jahrtausend kann endlich die 2. Mannschaft ihren ersten großen
Erfolg verbuchen. Sie wird im Jahr 2000 zwar auch „nur“ 5. in der
Kreisliga West mit 28:16 Punkten, kann sich aber durch diese Platzierung für
die neu gegründete Kreisliga A qualifizieren.
Weniger
erfreulich läuft es in Mannschaft 1. Sie wird 13. in der Landesliga ( 16:36
Punkte ) und muss direkt nach dem Wiederaufstieg absteigen. Wenig tröstlich war
dabei der Umstand, dass die Entscheidung erst im letzten Tor des letzten Spiels
gefallen war.
Für
das Jahr 2001 hatte sich die 2. Mannschaft vorgenommen, die Klasse zu
halten. Doch der Erfolg des Vorjahres beflügelte die Spieler(innen) und eine
geschlossene Mannschaftsleistung ermöglichte einen sensationellen 2. Platz in
der Kreisliga A Süd ( 41:11 Punkte ) und den damit verbundenen Aufstieg in die
Bezirksliga.
Die
1. Mannschaft hatte mit 0:8 Punkten einen katastrophalen Start in der
Verbandsliga, den Aufstieg konnte man sich gleich abschminken. Am Ende reichte
es zu einem 7. Platz in der Verbandsliga ( 26:26 Punkte ).
Das
Jahr 2002 beginnt für die 1. Mannschaft in der Verbandsliga mit einer
Niederlage bei der Gut Stubb Neunkirchen II mit 8:16.
Bei
diesem Spiel war erstmals unser Neuzugang Heinz Boncher
aus Roden im Einsatz. Auch unser „Joker“ mit der weitesten Anreise
war
am Start. Nämlich Werner Thiel aus Vancouver in Kanada, der zu Besuch im
Heimatland war und nach mehreren Jahren ohne
Einsatz
zusammen mit Michael Weinrank immerhin zweimal 5:5 spielte.
Nach
dieser Niederlage folgte eine Reihe von Siegen und Unentschieden, die Folge war
ein 1. Tabellenplatz am 11. Spieltag. Erst am 15. Spieltag wurde wieder ein
Spiel verloren und zwar beim TFC Bildstock. Am Ende des Jahres bleibt ein Platz
3 mit
41:11
Punkten. Durch die Fusion der beiden Landesligavereine Fortuna Spiesen und
Rot-Weiß Spiesen zur SG Spiesen wird in der
Landesliga
ein Platz für einen dritten Aufsteiger frei und der TFCL I landet mal wieder im
Oberhaus.
Die
2. Mannschaft musste sich 2002 erstmals in der Bezirksliga West profilieren.
Jetzt sind gegenüber der Kreisliga viele neue Mannschaften mit zum Teil weiten
Entfernungen die neuen Gegner. Vor allem in der Hinrunde zeigt sich ein Trend
beim TFCL 2, der sich bis zum heutigen Tag (Ende 2006) wie ein roter Faden
durch die Spiele der 2. Mannschaft zieht. Bei der Mehrzahl der Heimspiele
bleibt der TFCL 2 der Sieger oder unterliegt nur knapp, auswärts ist es das
genaue Gegenteil. Am Ende 2002 erreicht die
Mannschaft
einen10. Tabellenplatz mit beachtlichen 24:28 Punkten.
Wieder
in der Landesliga angekommen beginnt die 1. Mannschaft die Saison 2003 mit
einem Sieg beim TFC Illingen, es folgt eine Niederlage gegen die SG Theley-Marpingen. Beim 3. Saisonspiel wäre beinahe der
Favorit Gut Stubb Neunkirchen I In Lauterbach
gestolpert. Mitdem letzten Ball verloren unsere
Spieler die Partie mit 11:13. Bis zum 23.5.2003 wechselten wir immer zwischen
dem Tabellenplatz 8 und 9, doch am 12. Spieltag waren wir plötzlich das
Schlusslicht der Tabelle. Doch nach einigen gewonnenen Spielen erreichten wir
wieder den 9. Platz, den wir bis zum Saisonende behielten und somit mal nicht
in Abstiegsgefahr waren.
Das
Jahr 2003 bescherte weiterhin der 1. Mannschaft das bisher beste Abscheiden im
Saarlandpokal. Nach Siegen gegen den
TFO
Bexbach und TFC Hüttersdorf I spielten wir in der 3.
Runde beim TFC Illingen 2 ein mageres 12:12 Unentschieden. Das Spiel wurde
mittwochs darauf in Lauterbach wiederholt und nach 4 Doppel
lagen wir bereits mit 5:11 fast aussichtslos im Rückstand.
Doch
die beiden letzten Doppel Markus Barth/Heinz Boncher
und Herbert Zimmer/Helmut Dörr ermöglichten mit jeweils 4 Punkten doch noch den
Sieg und den Einzug ins Viertelfinale. Hierfür bescherte uns die Auslosung ein
Heimspiel gegen den TFC Braddock Burbach 2, der zu dieser Zeit ebenfalls in der
Landesliga spielte.
Termin
für das Spiel: Samstag, 6.9.2003. Da in unserer Vereinsgaststätte an diesem
Abend eine Privatfeier stattfand, mussten wir uns nach einem Ausweichlokal
umsehen und landeten im Tennisheim von Lauterbach. Der TFC Braddock Burbach I
war ebenfalls im Viertelfinale und sollte zu Hause gegen den TFC Marpingen I
spielen. Marpingen sagte dieses Spiel bereits am Vorabend aus „Spielermangel“
(bei 3 gemeldeten Mannschaften) ab, was wir als uns gegenüber unsportlich
empfanden, da nun Burbach ihre
2.Mannschaft
natürlich zum Teil mit Spielern der 1. Mannschaft bestücken konnte. Doch trotz
Einsatz von Spielern wie Gottesleben, Stefan Schmidt und Saar blieb unsere
Mannschaft mit 14:10 der Sieger der Partie. Im folgenden Halbfinale hatte uns
die Loswahl ein Heimspiel gegen die Gut Stubb
Neunkirchen I beschert, nicht gerade unser Traumlos. Die Neunkircher
waren aber mit einer gehörigen Portion Respekt angereist, da sie noch das
knappe 13:11 aus dem letzten Punktspiel gegen uns im Hinterkopf hatten.
Entsprechen engagiert gingen sie auch ans Spiel und das Endergebnis war eine
für uns respektable 10:14 Niederlage, somit standen wir „nur“ im kleinen Finale
um Platz 3 und 4. Diese Spiel gegen den TFC Bliesen I fand am Samstag, den
8.11.2003 in Heinitz statt.
Zum
Unmut von Spielführer Helmut Dörr und en anderen Spielern hatten einige
Stammspieler an diesem Tag leider etwas anderes geplant. Aber auch die
Ersatzspieler und der Rest der Truppe boten ein zum Teil passables Spiel und
nur dem hohen Glücksfaktor bei 2 Doppel der Blieser Spieler hat uns die 9:13 Niederlage eingebracht.
Somit hieß es am Ende Platz 4 im Pokal.
Die
2. Mannschaft begann das Jahr 2003 mit einer 11:13 Niederlage gegen den TFC Urexweiler I. Doch dann besann man sich wieder auf die
Heimspielstärke, den von den 13 verlorenen Spielen 2003 wurden nur 4 zu Hause
verloren, und das nur gegen die späteren Spitzenmannschaften. Doch wegen der
schon früher erwähnten Auswärtsschwäche und öfterem
Ausfall von Stammspielern blieb am Ende der 8. Tabellenplatz, also gesichertes
Mittelfeld. Im Jahresverlauf bewegte sich die Mannschaft immer zwischen Platz
6
und 10.
Das
Jahr 2004
gestaltete sich für die 1. Mannschaft in der Landesliga recht erfolglos. Nach
dem ersten Spiel, das gewonnen wurde, belegten wir Platz 6. Dann ging es in der
Tabelle nur noch nach unten. Am Jahresende reichte es mit 13 Pluspunkten gerade
für den rettenden 12. Platz. Schlechter waren nur die beiden Absteiger TFC
Schiffweiler I mit 10 Punkten und TFC Braddock Burbach II mit 0 (null) Punkten.
In diesem Jahr war aber die 24 die magische Zahl. Lag es daran, dass der TFCL
2004 seit 24 Jahren besteht ? Es gelang uns nämlich zum ersten Mal bei
einem Pflichtspiel mit 6 gespielten Doppel mit 24:0 zu
gewinnen, und zwar in der
1. Pokalrunde beim TFC Bliesen II. Im selben
Jahr verlorenen wir dann ebenfalls zum ersten Mal mit 6 gespielten Doppel mit
0:24 beim TFC Braddock Burbach I.
Erfolgreicher
waren wir bei unserem 1. Auftritt in der 2. Bundesliga. Gespielt wurde im März
in Ottweiler und im Oktober in Wiesbaden. Von den 20 teilnehmenden Vereinen aus
ganz Deutschland belegten wir einen hervorragenden 4. Platz, vor un waren nur noch 3 saarländische Mannschaften. Im
Halbfinale unterlagen wir Heusweiler und im Spiel um Platz 3 OTC Ottweiler. An
dem Wochenende in Wiesbaden wurde zum letzten Mal in dieser Form die deutsche
Meisterschaft im Doppel ausgetragen. Dabei wurden unter 65 teilnehmenden Doppel
unsere Spieler Markus „Chico“ Berndt und Helmut Dörr
deutsche Vizemeister.
Die
2. Mannschaft begann die Saison 2004 in der Bezirksliga West mit einem Sieg
beim TFC Urexweiler, Tabellenplatz 4. Im zweiten
Spiel erreichten sie sogar Tabellenplatz 3. Dann gings
ähnlich wie bei der 1. Mannschaft nach unten. Der Tiefpunkt war am 7. Spieltag
mit Platz 13 erreicht, die Hinrunde wurde mit Platz 10 beendet. Die Rückrunde
war auch wiederum leistungsmäßig recht durchwachsen. Den Sprung in der
Abschlusstabelle auf Platz 7 war auch dem Umstand zu verdanken, daß der TFC Marpingen II
Es
als feststehender Vizemeister im letzten Spiel nicht mehr nötig hatte zu uns
nach Lauterbach zu kommen und das Spiel „schenkte“.
Die
Pokalrunde war für die 2. Mannschaft wesentlich erfolgreicher. Nach Siegen beim
TFC Limbach II und zu Hause gegen
SG Friedrichsthal-Bildstock II und OTC Ottweiler II verloren
sie erst in der Runde der letzten 16 zu Hause mit 11:13 gegen den
TFC
Blau-Rot Ensdorf.
Das
Jahr 2005 begann
für die 1. Mannschaft in der Landesliga mit einem 11:13 gegen den TFC Roden.
Nach 7 Spielen war mit nur 2 Siegen der Tabellenplatz 12 erreicht, den die
Mannschaft auch am Ende der Saison innehatte. 8 mal
hieß da Ergebnis in diesem Jahr 11:13, man hätte also mit etwas mehr Glück in
der Mitte der Tabelle stehen können. So aber mussten wir ein Relegationsspiel
gegen den 3, der Verbandsliga bestreiten, den TFC Ensdorf. Das Spiel fand
zusammen mit den Pokalendspielen in einer Halle in Aßweiler statt. Nach 2 Doppel lagen wir mit 2:6 im Rückstand, nach 5 Doppel führten
wir dann mit 11:9. Herbert Zimmer und Thomas Frank machten es dann noch einmal
spannend. Mit dem letzten Ball, den Thomas ca. 8 mal auf der 3er-Reihe hatte,
wurde das 12:12 –Unentschieden geschafft und nur weil wir 3 Tore mehr erzielt
hatten, war der Klassenerhalt erreicht worden.
Die
erste Mannschaft begann das Jahr 2006 mit einem wichtigen Heimsieg gegen den TFC Lautenbach I,
was mit dem 3. Tabellenplatz belohnt wurde. Doch in alter Tradition ging es
dann in der Tabelle abwärts. Im Mai gelangen dann der Mannschaft 3 Siege in Folge,
unter anderem ein 24:0 Sieg gegen den TFC Bliesen I mit 6 gespielten Doppeln,
ein beachtliches Ergebnis für eine Landesligabegegnung. Und als die Sommerpause
mit einem Sieg gegen Kickers Neunkirchen I und einem 8. Tabellenplatz begann,
hatte sogar Pessimist Helmut Dörr den Eindruck, in diesem Jahr die Klasse
halten zu können. Doch nach der Sommerpause gab es nur noch magere 4 Punkte
gegen die späteren Absteiger TFC Bliesen und OTC Ottweiler und am Ende war der
12. Tabellenplatz erreicht. Dies bedeutete wie im Vorjahr: Relegationsspiel und
zwar gegen TFC Wiebelskirchen I. Hierbei blieben
unsere Spieler unter ihren Möglichkeiten, ohne dass man jemanden besonders
positiv oder negativ hervorheben könnte. Thomas Frank und Patrick Augat kamen sogar nicht mehr zum Einsatz, da die Partie
bereits im 5. Doppel verloren war und der 3. Abstieg aus der Landesliga
war
die Folge.
Die
2. Mannschaft begann das Jahr 2006 denkbar schlecht. Die ersten 3 Spiele wurden
alle verloren und der 14. und letzte Tabellenplatz war die Belohnung dafür. Bei
den nächsten 3 Spielen blieb Ludweiler 2 der Sieger und man kletterte auf Platz
9 der Tabelle. Aber besser wurde es 2006
nicht mehr was den Tabellenplatz betrifft. Ab dem 9. Spieltag war die 2. Mannschaft
auf Platz 11, dreimal noch schlechter und erst im letzten Spiel wurde mit einem
Heimsieg gegen TFC Hasborn der Klassenerhalt erreicht.
Fortsetzung
folgt…………….